Donnerstag, 6. November 2008

Nix Neues im Osten

Meine geehrten Damen und Herren,
Ich begruesse Sie zu einer neuen Folge der "Abenteurer in China". Auch heute wieder halten wir detailliert recherchierte und hautnahe Berichte für Sie bereit.
Das Obama ins Weisse Haus einzieht ist Ihnen sicher schon bekannt, daher konzentrieren wir uns auf die wirklich wichtigen Neuigkeiten.
Schlagzeile Nr. 1 ist sicher, dass wir uns heute morgen ueberwinden konnten, uns von unserer Schlafstaette zu verabschieden um einen eiskalten Morgen in unserer Behausung mit klappernden Zaehnen zu begruessen.
Was hat sich sonst noch ereignet? Erinnern wir uns zurueck an unsere fantastische Halloween Party, die, wie soll ich sagen, wie eine Bombe eingeschlagen hat (das Bett ist wieder heile) - auf jeden Fall richtig Spass gemacht hat. Wir haben es immer noch nicht uebers Herz gebracht, die ganze grusselige Deko wieder abzubauen, die Spinnweben machen es so urgemuetlich bei uns und steigern die gefuehlte Temperatur um mindestens 0,2°C. Ich bin eigentlich dafuer, das wir das ganze nochmal wiederholen - ich glaub alle anderen sind auch mit dabei, oder? (na gut, bis auf Tanja...)
Ausserdem werde ich gleich mal meine Faehigkeiten testen und versuchen ein Album ueber die unerschrockenen Taten von Maja und mir zu erstellen, mit ausfuehrlichn Kommentaren selbstverstaendlich.
Und waehrend ich hier so schreibe, zieht ploetzlich eine Duftwolke zu mir herueber. Wie kann ich es euch beschreiben? Ein bisschen wuerzig, ja, aber auch suesslich andererseits, steigt tief in die Nase und bleibt dort haengen, Grundnote mhm, ja, hat etwas von 4 Tage im Topf gelassene Nudeln, ahh, es wird staerker, immer neue Wellen bahnen sich ihren Weg zu meinem Riechorgan. Leute, ich hab die dunkelschwarze Ahnung, dass - ich denk ihr koennt es erraten - unser Abfluss verstopft ist.
Och neee.
Dabei wollten wir spaeter das erste Mal in ein Massagestudio gehen, um endlich mal eine wirklich spannende Geschichte erzaehlen zu koennen. Was nun? Ich ignorier es einfach mal.
Apropo ignorieren: gestern habe ich das Fitnessstudio mit einem Besuch beehrt und wurde waehrend meines Workouts Zeuge eines halbstuendigen Gekreisches einer kleinen aufgebrachten Chinesen. Leider lag ihre Tonhoehe 2 bis 3 Oktaven ueber dem, was fuer meine Ohren hoerbar ist, daher kann ich nicht genau sagen, welche Bewandnis ihr Ausbruch hatte. Aber lustig war auch zu beobachten, wie sich reihenweise Stuerze auf den Laufbaendern anbahnten, weil jeder mittels 180° Drehung erkunden wollte, was denn los sei. Hinterher hab ich mich in einer mir bisher unbekannten Wettkampfart gemessen, und, wie soll ich sagen, jaemmerlich den Kuerzeren gezogen. Ich wollte testen, ob ich es schaffe, einen Teil meines Lebens so lange unter der Dusche zu verbringen wie Chinesinnen es tun. Aber keine Chance, Leute, es tut mir leid.
Oh Gott, das atmen faellt langsam schwer. Ich glaub, ich muss mich ins Vergnuegen stuerzen und mit Essstaebchen, Taschenlampe und Gummihandschuhen unser beider Leben retten.
Ich hoffe, wir hoeren wieder voneinander
Machts gut und wuenscht mir Glueck - ich kann es gebrauchen!!

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hi meine Lieben,
wer auch findet, dass Tanja inzwischen auch so durchgedreht wie Susann zu scheinen sein kann ich nun beruhigen und sagen:
der letzte Post ist von Suzzan.
Entschuldigung fuer die Verwirrung.

Anonym hat gesagt…

Verwirrung - wieso? zu scheinen sein - zu seinem Schein - zu scheinen scheint oder vielleicht doch zu sein scheint?

Anonym hat gesagt…

Und zu Tanjas Ehren muss ich auch noch zugeben, dass sie es heute morgen um 9 war, die unseren Abfluss entkeimt hat.
Meine Hochachtung!