deshalb wiedermal aus dem Wuxier Internetcafe.
Die erste Arbeitswoche ist ueberstanden. War ganz schoen aufregend, als ich am Montag an der Bushaltestelle stand und auf den Shuttlebus gewartet habe - nachdem ich 06:30 Uhr mit Blasmusik von der Strasse geweckt wurde. Faehrt der hier ab? Woher erkenne ich den richtigen? Nach dem ich ein paar wartende Chinesen gefragt habe, verwiesen die mich an einen anderen Chinesen, der mein Arbeitskollege sein sollte. Puh, erste Huerde geschafft. Dann sass ich also im Bus mit den neuen Kollegen. Eine winkte mir freundlich zu, sollte ich die kennen? Ich konnte mich nicht erinnern. Als wir das Firmengebaeude betraten bat sie mich ihr ins Buero zu folgen. Aha, dass ist also Miss Lu (die Personalfrau) - Miss Lu habe ich beim Vorstellungsgespraech kennengelernt, aber ich haette schwoeren koennen dass sie vor 3 Monaten noch kurze Haare hatte. Na gut. Dann sass ich also erstmal bei ihr im Buero. Nach einer Weile kam dann der Chef und stellte mich dem neuen Produktionsleiter vor, der mit mir angefangen hat.
Der erste Tag war dann sehr allgemein: Firmenpraesentation, Abstimmung der Aufgaben und erstes Einlesen. Wie erste Arbeitstage eben so sind.
Jetzt wo die erste Woche vorbei ist kann ich Euch sagen, dass ich ganz zufrieden bin. Meine Aufgabe ist ganz schoen anspruchsvoll und hat vorallem nix mit Kaffeekochen und kopieren zu tun.
Am kommenden Mittwoch ist dann mein erstes Meeting, in dem auch ein Brainstorming mit den chinesischen Kollegen stattfinden. Dass wird spannend. Muss noch einen Praesentation vorbereiten und muss mich erstmal wieder ins 2003er PowerPoint (engl.) reinfitzen, wo ich doch in den letzten zwei Jahren immer mit der 2007er Version (dt.) gearbeitet habe.
Oh, und ich kann nicht in meinem gewohnten Arbeitsrhythmus arbeiten, bin ja auf den Shuttlebus angewiesen und kann deshalb gar keine Ueberstunden machen!
Ist echt lustig, puenktlich um 12 Uhr mittags, zur Mittagspause und 17:30 Uhr zum Arbeitsschluss wird alles fallen gelassen bzw. Rechner heruntergefahren (Shuttlebus faehrt 17:40 Uhr zurueck).
Ueber was kann ich denn noch so berichten? Achja, die Mittagspausen. Es gibt eine Kantine, wo erst die Arbeiter aus der Fertigung essen von 11:30-12:00 und dann ab 12:00 -12:30 (meist kuerzer) die Bueroangestellten. Die Leute sitzen zusammen und unterhalten sich. Dumm nur dass die Chinesisch reden und ich zwar Brocken, aber keine Zusammenhaenge verstehe. Inzwischen habe ich schon den Tisch gewechselt und sitze da, wo mich auch mal jemand auf Englisch anspricht :)
Soviel erstmal zur Arbeit.
Am Donnerstag habe ich dann die ersten Auslaender in Wuxi kennengelernt. Kontaktknuepfung ueber die studivz-Gruppe "Praktikanten in Wuxi". Wer haette gedacht, dass es so etwas gibt. Ich bekam also die Info, dass sich ein paar Leute beim Japaner treffen. Die paar Leute waren 10: 6 Deutsche, 1 Schweizer, 2 Amerikaner und 1 Australier. Cool, endlich bin ich herausgeloest aus der Isolation.
Freitagabend traf ich mich dann mit ein paar von ihnen und ein paar andere Leuten in einer Bar, und dann landeten wir noch in einem Club. War ganz nett, also ihr lieben Shanghaier, auch in Wuxi kann man gut ausgehen...
... und wir haben auch einen H&M! -kann meine Klamotten also hier kaufen und muss nicht immer nach Shanghai kommen ;o)
Ausserdem habe ich jetzt den Tipp bekommen, dass es im Kempinski Hotel Schwarzbrot.
Glaube, mein Geld ist hier gleich runter. Melde mich wieder.
Samstag, 7. Februar 2009
Samstag, 31. Januar 2009
Reunion in Shanghai
die letzte Woche war sehr interessant, von allem war etwas dabei: ein bisschen Spannung, Entspannung, Sonne, Regen und viel unleckeres Essen.
Nachdem ich also letzten Sonntag fruehmorgens aufgebrochen bin, um mit Suzzan Shanghai unsicher zu machen, traf ich mich erstmal mit der lieben Karo, die total fantastisch im Stadtzentrum Shanghais wohnt. Hab dann auch schon gleich am ersten Tag alles gesehen, was man da wohl sehen kann. Zum Beispiel die Nanjing Lu, die sich hervorragend zum shoppen eignet- aber auch nur, wenn man genuegend Kleingeld hat. Vom People's Square zweigt die Fuzhou Lu ab, in der es einige Cafes und Buchlaeden gibt, unter anderem sogar einen Foreign Languages Bookstore (Buchladen mit fremdsprachiger Literatur). Hier hab ich mich erstmal eingedeckt, Suzzan dann uebrigens am naechsten Tag. Dies fuehrte dazu, dass unsere Aktivitaeten in den naechsten Tagen erst mit dem Mittagessen begannen. Denn unsere Buecher waren sooo spannend, dass sie uns morgens immer noch eine Weile ans Bett fesselten (okay, die Kaelte tat ihr uebriges dazu.
Aber erstmal muss ich noch vom 25.01.2009 berichten, dem letzten Tag im Jahr der Ratte. Am Nachmittag trafen wir uns dann alle bei Karo, Suzzan, Anja und Tatjana. Irgendwo wollten wir was Essen gehen und dann in ne Bar. Wir suchten uns also erstmal ein offenes Restaurant. War gar nicht so einfach. Viele hatten geschlossen, weil die Mitarbeiter ja bei ihren Familien in den Provinzen waren. Na gut, als wir dann endlich ein Restaurant gefunden hatten, war das Essen gar nicht mal so schlecht. Noch beim Essen beschlossen wir allerdings, dass wir -aus Kostengruenden- lieber erst noch mal eine Flasche Wein und was zum Knabbern besorgen und nen DVD-abend bei Karo machen, bis elf Uhr und dann raus gehen und schauen, wo der beste Platz zum Feuerwerk schauen ist. Der Film wurde immer wieder durch lautes knallen der Chinaboeller unterbrochen. Ihr werdet jetzt denken, klar, war ja Silvester. Ist bei uns doch auch nicht anders. Ich kann Euch sagen, doch, es ist anders, naemlich viiiiiieeeeel leiser. Diese Boeller an sich, sind meiner Meinung nach schon viel lauter, als das was das normale europaeische Ohr sonst gewoehnt ist. In den Haeuserschluchten Shanghais, Beijings, Wuxis allerdings kommt die Knallkraft noch 100mal staerker an unseren sensiblen Ohren an.
Das schoene am Chinesischen Neujahr ist dann im ueberigen auch, dass die Boellerei noch mindestens eine Woche weitergeht. Wir hoffen ja noch, dass es ueberhaupt irgendwann wieder aufhoert.
Der Film war also zu Ende und die Zeit des Jahreswechsels rueckte immer naeher. Wir also unsere Sachen angezogen und raus. Erster Anlaufpunkt: Jing An Tempel, ganz in der Naehe. Die Karten, oder was auch immer die Leute fuer 350 RMB gekauft haben um in den Tempel zu kommen waren uns dann doch zu teuer und wir entschieden uns einfach noch ein Stueck zu laufen. Viel Zeit hatten wir inzwischen auch nicht mehr. Eine Minute vor Mitternacht sind wir auf einer "Ueberquerungs"-Bruecke angekommen und konnten von hier aus schon die ersten Feuerwerke sehen. Schnell war entschieden hier stehen zu bleiben und die bunten Lichter zu betrachten. Um uns herum standen auch noch einige Chinesen. Nach ner halben Stunde knallte es immer noch ueberall. Es wurde aber langsam kalt und wir fanden den Weg zu einer Bar. Auf dem Weg dahin sahen wir noch eine besoffene Taxifahrerin, die neben ihrem Wagen auf der Strasse schlief (Autoschluessel noch in der Hand), viele Boeller und eine Schlaegerei mit der Polizei, sowie einige bettelnde Kinder vor den Bars.
Gegen zwei schlugen wir den Heimweg ein und ich konnte bald darauf das Appartement von Suzzan in der 21. Etage bewundern. Bin schon gespannt, wie es jetzt, nach dem die Vorhaenge und Bilder (die wir zusammen gekauft haben) an der Wand haengen, aussieht.
Die naechsten Tage verbrachten wir im wesentlichen mit Shoppen, oder hab ich irgendwas vergessen? Ach ja, am Freitag trafen wir Alin und haben ein paar Kunstausstellungen besucht. Naja, anderthalb, um es genau zusagen. In der ersten fanden wir einen Flyer mit anderen Galerien in der Innenstadt. Wir uns also auf den Weg gemacht und die eine, die wir suchten, sogar gefunden. Hm, Tuer zu. Was nun? Klingeln natuerlich. Wir wurden sogar herein gelassen. Obwohl die Ausstellung gerade gar nicht offen hatte, weil sie gerade alles fuer eine neue Ausstellung vorbereiten.
Weitere Berichterstattung werde ich Suzzan ueberlassen. Habe naemlich jetzt Hunger und werde mich mal auf den Heimweg machen.
Hoffe ja, dass ich morgen Internet in meiner Wohnung habe (morgen ist doch Februar.)
Gruesse aus Wuxi.
Samstag, 24. Januar 2009
kurz vorm Fruehlingsfest...
... kam heute vormittag mein Vermieter und hat mir einen neuen Receiver gebracht, wahrscheinlich damit ich morgen die "Chunjie Wanhui" - das Fest zum Fruehlingsfest - anschauen kann. Bin zwar nicht da, kann aber heute Abend endlich mal wieder Nachrichten sehen.
Danach wollte ich noch ein paar nuetzliche Dinge, wie Besen, Muelleimer, Besteck (Messer,Gabel, Staebchen), kaufen und bin dazu in den Carrefour gegangen. Zum Glueck wollte ich nur ein Brot oder so, sonst haette sich der ganze Aufwand nicht gelohnt. Das Suchen der Sachen war kein Problem, denn die Massen befanden sich alle in der Lebensmittelabteilung. Der Weg da durch war dann schon schwieriger. So, nun musste ich aber auch noch bezahlen - so ein Mist - denn an den Kassen brach das Chaos aus. Hier haben die Chinesen ihren ganzen Anstand und ihre gute Erziehung verloren. Vergassen die Sache mit dem Gesichtsverlust und der Achtung der Aelteren. Ich stand geschlagene 40 Minuten an bis ich endlich bezahlen konnte, in der Zwischenzeit konnte ich sehen, wie die Leute gedraengelt, mit Einkaufswagen andere Kunden eingeklemmt und sich gegenseitig angeschrien haben. Ich steckte uebrigens auch zwischen diversen Einkaufswagen fest. Zum Glueck hatte ich meine Sachen alle irgendwie in der Hand und selbst keinen Wagen.Das war dann heute auch mein einziges Erlebnis, ausser, dass ich festgestellt habe, dass in meinem Haus tatsaechlich auch andere Leute leben - deshalb hat der Fahrstuhl auf dem Weg nach unten auch viermal halten muessen.
Morgen frueh, 07:30 Uhr fahre ich nach Shanghai, quartiere mich bei meiner Lieblingsmitbewohnerin aus Beijing ein und werde mit ihr und ein paar anderen Leuten das chinesische Neujahrsfest feiern.
In diesem Sinne, 祝你们新年快乐!(Ich wuensche Euch allen ein glueckliches neues Jahr - Jahr des Bueffels -)
Freitag, 23. Januar 2009
Nachtrag Stadtansichten Wuxi
Bin von meiner heutigen Erkundungstour zurueck und kann sagen, das Stadtzentrum ist bequem zu Fuss erreichbar, ca. 20 Min. Der Stadtkern ist sehr modern, sehr laut und mit sehr vielen Menschen gefuellt. War heute auch auf der Suche nach Auslaendern, von denen ich jedoch nur zwei gesehen habe. Ich habe sogar die Ecke wieder gefunden, in der ich vor drei Monaten - so lange ist mein erster Wuxi-Besuch schon her - schon einmal war und habe mir im selben Starbucks Cafe wieder einen Kaffee gegoennt.
Jetzt sitze ich wieder zwischen hunderten Spielsuechtigen Chinesen im Internetcafe und es spielen wirklich alle - nur ich nicht. Was auch gut so ist.
Melde mich die Tage wieder, vielleicht aus Shanghai.
Jetzt sitze ich wieder zwischen hunderten Spielsuechtigen Chinesen im Internetcafe und es spielen wirklich alle - nur ich nicht. Was auch gut so ist.
Melde mich die Tage wieder, vielleicht aus Shanghai.
Kulturschock Wuxi
Liebe Leute,
ich bin angekommen in Wuxi. Wie es mir geht und was ich erlebt habe hat Suzzan ja schon ausfuehrlich berichtet - Danke dafuer.
Ein kleiner Fehler hat sich allerdings eingeschlichen - wohne in der 25 . Etage.
Und uebrigens, ich habe eine DACHTERRASSE!!!
Was gibt es ueber Wuxi zu berichten? Im Moment noch nicht viel. Wie berichtet wurde, bin ich gestern 5 Runden um den Block gelaufen und hab ein Internetcafe gesucht. Leider keines gefunden - heute nach ausreichend Schlaf war ich erfolgreicher.
Ich bin sicher, es ist eine schoene Stadt, bemuehe mich die schoenen Flecken zu finden. Will ja schliesslich viel Besuch haben :) . Fuer die Besucher noch eine kurze Info, neben heissem Wasser habe ich auch ein grosses Bett und ein Gaestebett. Also ihr seid herzlich willkommen und muesst nicht auf dem Fussboden schlafen!!!
So nun zur Stadt. Bis jetzt vermisse ein bisschen das saubere Beijing (bin aber auch erst seit 27 Stunden hier, kann sich also noch aendern...). Bin gestern kurz erschrocken, als mich von einem Balkon aus ein Hahn ankraehte- der total eingepfercht war, auf ca. 25 qcm.
Auf den Fusswegen liegen alle paar Meter Tretminen und man muss aufpassen nicht von Motorrollern ueberfahren zu werden, die fahren naemlich auch manchmal auf dem Fussweg. Gehwegplatten sind lose und kaputt, also zusaetzliche Sturzgefahr. Heute schau ich mal wie weit es ins Stadtzentrum ist, hatte das naemlich noch ganz schick in Erinnerung.
Weiss nicht wieviel Zeit ich noch habe um das Internet zu nutzen, muss mich nochmal schnell um einen Nachmieter fuer die Wohung in Beijing kuemmern. Richtig gelesen,Suzzan,der Franzose hat sich doch noch gemeldet. Drueckt die Daumen!
PS:Internet bekomme ich auch erst ab Februar.
Donnerstag, 22. Januar 2009
Neuigkeiten!
Diesmal ist Eintrag an alle gerichtet, die mich nicht kennen:
Denn hier sind die brandheissen Neuigkeiten aus Wuxi, eben per Satellit auf mein Handy als Tonnachricht uebertragen, mit folgenden Inhalt:
Mir gehts gut STOP stehe in meiner neuen riesengrossen Wohnung im 24. Stock und geniesse Ausblick auf kleine Bauten um mich herum STOP man hat mich ordnungsgemaess vom Bahnhof abgeholt und zur Wohnung gebracht STOP Wuxi ist dreckig aber ich hab warmes Wasser STOP mein Pass wurde von Firmensekretaerin eingezogen um Wohngenehmigung zu beantragen STOP aber ich hab noch Bundkopie STOP nach 2 Stunden Suche kein Internetcafe in Umgebung von 10 km gefunden STOP wurde dabei von Hahn erschreckt STOP Chinesen hier verstehen weder chinesisch noch Zeichensprache STOP Shuttlebus faehrt jeden morgen zu meiner Arbeitsstelle STOP ich komme am Sonntag nach Shanghai STOP Ticket kostet 44 Yuan (Anmerkung der Redaktion: das ist genauso viel wie von Zwickau nach Chemnitz) STOP Man verlaengert mein Visum auch gleich noch mit STOP Wohnung ist supergeil STOP ich hab "Fluch der Karibik" Hausschuhe STOP und Dufterfrischer gekauft STOP sag allen das es mir gut geht STOP und ich war im amerikanischen Steakhaus essen aber hab nicht alles aufessen koennen STOP Gruess alle! STOP Ende der Nachricht
Sollten irgendwelche Informationen auf dem Transportweg verloren gegangen sein, uebernehme ich dafuer KEINE HAFTUNG.
Jetzt fuer alle die sich ein bissl fuer mich interressieren: hatte heute guten Tag, ganz nette Anrufe gehabt, hab auf die Frage im Buero " Wer kann hier oesterreichisch sprechen?/ Who can speak austrian?" doch tatsaechlich die Hand heben koennen und konnte ganz gute Beitraege leisten, geht um EXPO in Shanghai. Mein Chef kommt, glaube ich, morgen ins Buero, dann lerne ich ihn endlich mal kennen.
So, das wars von uns beiden - ach, und diese Website ist garantiert virenfrei, man kann sich hier nichts einfangen, vertraut uns!
Denn hier sind die brandheissen Neuigkeiten aus Wuxi, eben per Satellit auf mein Handy als Tonnachricht uebertragen, mit folgenden Inhalt:
Mir gehts gut STOP stehe in meiner neuen riesengrossen Wohnung im 24. Stock und geniesse Ausblick auf kleine Bauten um mich herum STOP man hat mich ordnungsgemaess vom Bahnhof abgeholt und zur Wohnung gebracht STOP Wuxi ist dreckig aber ich hab warmes Wasser STOP mein Pass wurde von Firmensekretaerin eingezogen um Wohngenehmigung zu beantragen STOP aber ich hab noch Bundkopie STOP nach 2 Stunden Suche kein Internetcafe in Umgebung von 10 km gefunden STOP wurde dabei von Hahn erschreckt STOP Chinesen hier verstehen weder chinesisch noch Zeichensprache STOP Shuttlebus faehrt jeden morgen zu meiner Arbeitsstelle STOP ich komme am Sonntag nach Shanghai STOP Ticket kostet 44 Yuan (Anmerkung der Redaktion: das ist genauso viel wie von Zwickau nach Chemnitz) STOP Man verlaengert mein Visum auch gleich noch mit STOP Wohnung ist supergeil STOP ich hab "Fluch der Karibik" Hausschuhe STOP und Dufterfrischer gekauft STOP sag allen das es mir gut geht STOP und ich war im amerikanischen Steakhaus essen aber hab nicht alles aufessen koennen STOP Gruess alle! STOP Ende der Nachricht
Sollten irgendwelche Informationen auf dem Transportweg verloren gegangen sein, uebernehme ich dafuer KEINE HAFTUNG.
Jetzt fuer alle die sich ein bissl fuer mich interressieren: hatte heute guten Tag, ganz nette Anrufe gehabt, hab auf die Frage im Buero " Wer kann hier oesterreichisch sprechen?/ Who can speak austrian?" doch tatsaechlich die Hand heben koennen und konnte ganz gute Beitraege leisten, geht um EXPO in Shanghai. Mein Chef kommt, glaube ich, morgen ins Buero, dann lerne ich ihn endlich mal kennen.
So, das wars von uns beiden - ach, und diese Website ist garantiert virenfrei, man kann sich hier nichts einfangen, vertraut uns!
Mittwoch, 21. Januar 2009
2009/01/21 SR: Hi
Diese Zeilen widme ich meinen Grosseltern Christine und Dieter, Christine und Manfred.
Leute, mir gehts gut!
Ich bin im Moment leider nicht zu erreichen, aber ihr koennt mir gerne mal was auf den Blog schreiben, auch emails sind gern gesehen. Ab Februar, wenn bei den Chinesen wieder Ruhe eingekehrt ist und alle sicher und froh in das Jahr der Kuh gestartet sind, wird bei mir eine Internetverbindung gelegt, dann bin ich wieder live und in Farbe fuer euch da.
Bis zum jetztigen Zeitpunkt ist nur zu berichten, dass ich heute meinen ersten Tag absolviert habe, an dem ich mich wirklich mal mit "This is Susann from SIP Group, a Construction Project Management Company. How are you? The reason I am calling is to ask you if you have any plans to build, renovate or refurbish facilities in China in 2009." Ich kann euch sagen, ich hab den Bogen noch nicht raus, war nicht besonders gut. Bin ziemlich aufgeregt, wenn ich dann tatsaechlich einen Typ am Telefon hab, der was zu sagen hat. Ich muss mich erstmal im Small Talk und hinten-rum-fragen und plaudern ueben, bis dass einigermassen akzeptabel bei mir klingt. Ansonsten war heute der erste Tag, der tatsaechlich schnell vorbei ging, weil ich wirklich mal eine Aufgabe hatte. Meine Kollegen muessen heute eine Nachtschicht bis um 12 schieben, weil sie nach Europa telefonieren. Gluecklickerweise sind in meiner Datenbank 1220 Eintraege von deutschen Firmen mit einer Zweigstelle in China, die ich in den naechsten Monaten abarbeiten kann, ich komme also nicht in den Genuss der Nachtschicht.
In meiner Wohnung zu Hause ist absolut tote Hose, ich weiss nicht recht, ob jemand da ist oder nicht. Vielleicht sind die alle schon in ihre Provinzen nach Hause gefahren. Werde dann nochmal klopfen. Naechste Woche habe ich also frei, werde das nutzen, um Shanghai mal unter die Lupe zu nehmen, vielleicht kann ich ja doch noch den einen oder anderen Fleck entdecken, der mit gefaellt.
Ach, und heute Nacht hat es geregnet (haben Pyjamaparty bei Alin veranstaltet, und ich zu Hause Fenster aufgelassen), der erste Niederschlag, den ich seit Oktober 2008 erleben durfte. Kein saurer Regen ist Shanghai, im Gegensatz zu Beijing.
Ich wuensch Tanja ganz viel Kraft fuer den Start in Wuxi, ich hoffe, du tust dich nicht so schwer wie ich - auf jeden Fall ist es nach 2 Wochen wieder gut, ich kanns dir sagen.
Eigentlich kann ich dich ja dann gleich mal anrufen.
Das wars von mir
Ich wuensch euch einen tollen Mittwoch!
PS: Betreffzeile ist Datenbanksprache. Cool, nicht?
Leute, mir gehts gut!
Ich bin im Moment leider nicht zu erreichen, aber ihr koennt mir gerne mal was auf den Blog schreiben, auch emails sind gern gesehen. Ab Februar, wenn bei den Chinesen wieder Ruhe eingekehrt ist und alle sicher und froh in das Jahr der Kuh gestartet sind, wird bei mir eine Internetverbindung gelegt, dann bin ich wieder live und in Farbe fuer euch da.
Bis zum jetztigen Zeitpunkt ist nur zu berichten, dass ich heute meinen ersten Tag absolviert habe, an dem ich mich wirklich mal mit "This is Susann from SIP Group, a Construction Project Management Company. How are you? The reason I am calling is to ask you if you have any plans to build, renovate or refurbish facilities in China in 2009." Ich kann euch sagen, ich hab den Bogen noch nicht raus, war nicht besonders gut. Bin ziemlich aufgeregt, wenn ich dann tatsaechlich einen Typ am Telefon hab, der was zu sagen hat. Ich muss mich erstmal im Small Talk und hinten-rum-fragen und plaudern ueben, bis dass einigermassen akzeptabel bei mir klingt. Ansonsten war heute der erste Tag, der tatsaechlich schnell vorbei ging, weil ich wirklich mal eine Aufgabe hatte. Meine Kollegen muessen heute eine Nachtschicht bis um 12 schieben, weil sie nach Europa telefonieren. Gluecklickerweise sind in meiner Datenbank 1220 Eintraege von deutschen Firmen mit einer Zweigstelle in China, die ich in den naechsten Monaten abarbeiten kann, ich komme also nicht in den Genuss der Nachtschicht.
In meiner Wohnung zu Hause ist absolut tote Hose, ich weiss nicht recht, ob jemand da ist oder nicht. Vielleicht sind die alle schon in ihre Provinzen nach Hause gefahren. Werde dann nochmal klopfen. Naechste Woche habe ich also frei, werde das nutzen, um Shanghai mal unter die Lupe zu nehmen, vielleicht kann ich ja doch noch den einen oder anderen Fleck entdecken, der mit gefaellt.
Ach, und heute Nacht hat es geregnet (haben Pyjamaparty bei Alin veranstaltet, und ich zu Hause Fenster aufgelassen), der erste Niederschlag, den ich seit Oktober 2008 erleben durfte. Kein saurer Regen ist Shanghai, im Gegensatz zu Beijing.
Ich wuensch Tanja ganz viel Kraft fuer den Start in Wuxi, ich hoffe, du tust dich nicht so schwer wie ich - auf jeden Fall ist es nach 2 Wochen wieder gut, ich kanns dir sagen.
Eigentlich kann ich dich ja dann gleich mal anrufen.
Das wars von mir
Ich wuensch euch einen tollen Mittwoch!
PS: Betreffzeile ist Datenbanksprache. Cool, nicht?
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