Um aber trotzdem meine Jagd fortzusetzen, muss ich mich ja trotz allem hintern den Computer klemmen, daher erfolgt jetzt der Startschuss!
Vor langer langer Zeit beschlossen wir, das waeren Antje Mirko Florine Shaggy Praveen Sean Alastair Danny Ich, ueber das durch den Feiertag verlaengerte Wochenende nach Hangzhou zu fluechten. Nach vielem hin und her (Koordinationsprobleme wegen riesiger Gruppe, Visaprobleme etc.) trennte sich die Gruppe der 2 deutschen Antje und Mirko plus Florine, die bei SIP fuer die franzoesische Businessunit arbeitet, ach ja und ich, ab. Da nicht nur wir die grandiose Idee hatten in den Urlaub zu fahren sondern ausser uns geschaetzte 9005834 Chinesen die von allen Seiten in die Provinzhauptstadt stroemten, haben wir lediglich fuer die erste Nacht ein Hostelzimmer reservieren koennen, sonst wurde im Internet nichts gefunden.
So, Sprung zum Freitag, 19:00 war Abfahrt des Zuges, Florine und ich triefen nach der Arbeit 19:06 am Bahnhof ein. Verdammter Obermist. Nach Tauschen des Zugtickets, 2 Stunden Fahrt und ewiger Suche nach Hostel dann, typisch, die erschuetternde Konfrontation mit dem Fakt, das unsere Internetbuchung nicht eingegangen sei (obwohl ich Bestaetigung erhalten habe und Anzahlung gemacht hab), daher haben wir die deutsche schlechte Laune ausgepackt und die Rezeptionistin erstmal ordentlich zur Schnecke gemacht. Geschlafen haben wir Maedels dann letztendlich zu dritt im Doppelbett, und Mirko auf ner steinharten Militaerpritsche. Nachdem wir uns noch mit den Jungs auf ein paar Bier getroffen haben.
Die naechsten 2 Tage in Hangzhou (Anja ist noch mit dazu gestossen) waren erfuellt von Schlafplatzsuche, Herumirren mit dem Taxi, unverstaendlichen Telefongespraechen mit den Iren (wo seid ihr? wann treffen wir uns? wie heisst das? buchstabiert mal! - Fragen konnten erst nach 3 maligen Weiterreichen des Handys und anschliessendem Vergleichen des Gehoerten geklaert werden - diesen Dialekt versteht doch wirklich keiner!) aber auch von atemberaubenden Klettertouren, tollen Restaurants, netten Clubs, viel Spazieren gehen, Pagoden, Museen, chinesischen Apotheken (Gesehenes wollt ihr an der Stelle gar nicht weiter ausgefuehrt haben), "Was machen wir jetzt" Diskussionen etc.
Schliesslich verbrachten Florine und ich den Montag allein zusammen, da sich die anderen aufgrund eines ausgepraegten Katers nicht auf die Busfahrt ins Teedorf machten wollen. Inzwischen hatte ich mir schon ordentlich meine Zehen wundgelaufen und bin zwischendurch barfuss durch die Berge gestampft. Es war wie im Film: gruene Berge, die Stadt konnte man wegen Smogglocke nicht erkennen, ueberall Strohhuete auf sich langsam vorwaerts bewegenden Teepflueckerinnen. Toll.
Haben uns von den verschlungenen Pfaden durch die Landschaft dann natuerlich dazu hinreissen lassen, unseren festen Zeitplan etwas durcheinander zu bringen, daher mussten wir nach einer wilden Jagd von einem zum anderen Ende von Hangzhou mit dem Bus, zu Fuss und schliesslich mit der Rikscha feststellen, dass wir den Zug um ca. 33 Sekunden verpasst haben.
3 stuendiges Warten am Bahnhof hat uns die Freundschaft 2 kleiner Damen aus dem Sueden Chinas von ca. 4 und 6 Jahren eingebracht, die uns und damit alle umsitzenden Chinesen praechtig unterhalten haben.
Und dann waren wir wieder zu Hause - Dienstag morgen hab ich gleich mal um 2 Stunden verschlafen und mit dementsprechend spaeter im Buero aufgetroffen. Mann, hat mich dieses Wochenende geschlaucht.
So meine entzueckenden Miezen, das wars erstmal fuer heute.
Was ich jetzt noch unbedingt loswerden muss, ist folgendes:
Alles Liebe zum Geburtstag Mami!!!
Und damit kann ich mich auch verabschieden.
1 Kommentar:
Vielen lieben Dank für die vielen lieben Grüße ! Schlaf schön deinen "Morsekater" aus ! Bis bald ! Mami
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